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Liebe Jill,

Ich kann es echt nicht mehr hören.
Da komme ich ohne wirklich schwerwiegende Schäden aus meiner "Das Leben ist so sch**** sinnlos"-Phase und bin einigermaßen glücklich und zufrieden, hatte einen wirklich tollen Tag, da ruft M. an, ist total depressiv und heult mich voll von wegen "Du fehlst mir so"- Bla-Bla. Dann reagiere ich genervt, sie entschuldigt sich und fängt von vorne an.

Ich kriege zuviel!!! 

Ich meine, erstmal tut es ihr nicht leid, und zweitens: Wenn man merkt, dass etwas jemanden nervt, dann hört man doch auf!!! Ich weiß, ich reagiere total über, aber ich will das alles nicht! Ich will nicht, dass sie sich in etwas hereinsteigert.

Und ich kann auch nicht den ganzen Tag rumheulen und was von wegen "großer Liebe" erzählen. Das ist SCHWACHSINN!!!

Ich meine, mein Bild über M. hat sich in letzter Zeit sowieso ein bisschen (viel) verändert. Vor kurzem habe ich sie noch als eine Art "beste Freundin" gesehen, aber ich kann auch nicht mehr mit ihr reden. Bei bestimmten Themen lässt sie keine andere Meinung mehr gelten als ihre eigene (ziemlich radikale). Bei anderen wird sie sofort hochgradig depressiv, was auch nicht sonderlich gesrächsfördernd ist. Oder sie macht sich darüber lustig... Alles in allem sind unsere Gespräche scheiße.

Wenn ich jetzt ehrlich bin, und das bin ich jetzt mal ganz einfach, ist das beste ( und einzigste, was mich bei ihr hält) Sex. Dummerweise stehe ich in rein sexueller Hinsicht total auf sie. Ich weiß nicht... bin ich vielleicht DOCH lesbisch?
Eigentlich ist mir das relativ egal, denn was ich sagen wollte ist: Ich liebe M. nicht, ich mag sie noch nicht einmal. Sie geht mir auf meine gottverdammten Nerven. Ich würde sofort Schluss machen, wenn ich kleines Flittchen nicht so verdammt sexversessen wäre.
Und mir ist es Scheißegal, ob sie sich hinterher selbst abmurkst oder nicht. Sie schafft es sowieso nicht, sogar dafür ist sie zu doof...

cya 

5.11.07 22:00


Liebe Jill,

Ich weiß nicht wirklich, was ich hier sagen will, aber das ist nicht weiter wichtig.

Im Moment bin ich mir sowieso um überhaupt nichts sicher, also hauptsache, ich schreibe.

Wem kann ich sagen, dass ich nicht mehr ich selber bin?
Das ich überhaupt nicht weiß, ob ich überhaupt irgendetwas bin?

Ich sperre mich doch vor allen Dingen, die von außen kommen... nur um glücklich sein zu können. Mit meinem Anti-Trigger.Programm bin ich doch nur noch mir selbst verpflichtet. Alle anderen sind egal, sie können mich icht beeinflussen. Oder wollen sie nicht? Egal, auf jeden Fall tun sie es nicht. Und doch ist da etwas, dass mich trotzdem beeinflussen kan: ICH!

Sobald es still ist und nichts mehr um mich herum passiert, kommen sie, die Gedanken, die ich nicht haben will!

Wer bin ich?
Wo soll ich hin?

STERBEN-STERBEN-STERBEN
RITZEN-RITZEN-RITZEN

Ich bin ein nichts. Ich komme nirgendwo hin. Ich bin ein Miststück, denn ich lüge. Ich bin eine Schlampe, denn ich fühle mich gut dabei. Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden, denn ich kann nicht lieben.
Ich kann nur FICKEN und HASSEN.

Doch warum wird mir das jetzt klar? Mir geht es doch sonst immer gut... warum heute nicht? Nichts ist anders als sonst auch...

Vielleicht war es mir schon immer klar und wird mir erst jetzt bewusst? Ich belüg mich doch seit Monaten nur selber...

Mir geht es nicht gut, ich trage die Maske nur sogar schon vor mir selbst. Denn ich will, dass es mir gut geht. Nur wie?

Ich bin doch nichts, kann es mir gut gehen?

30 Minutes to whisper your name,
30 Minutes to shoulder the blame
 
cya 


6.11.07 16:58


Liebe Jill, (bisschen crank heute)

Ich hasse es: Ich war 4 Monate clean, hatte die letzten zwei davon noch nicht einmal mehr den Drang, mich zu ritzen... Vorr 3 Wochen hab ich es doch wieder getan.
Und jetzt will ich es wieder. Ich will spüren, wie das Blut meinen Köroer herunterläuft und das weiße Papier rot färbt. Ich will es riechen und sehen wie es aus meinem Körper herausläuft. Mit ihm sollen alle Schuldgefühle verschwinden, die Minderwertigkeitskomplexe... Es soll mich reinigen.

Und warum tue ich es nicht? Ich darf es nicht. Es ist mir verboten von mir selbst. Ich will nicht, dass M. es sieht und ich es ihr erklären muss, weil ich noch nicht mal einen plausiblen Grund habe. Mir gehts einfach scheiße, und ich bin alleine. Ich hasse mich selber, wie soll mich jemand anderes mögen?

Das hat doch alles keinen Sinn. 

7.11.07 17:39


Dear Jill

Warum können einsamen Menschen nicht glücklich sein, auch nicht, wenn sie wollem?
Warum braucht man andere Menschen?
Wird man früher oder später von seinen Freunden abhängig oder nur Psychokids wie M.... und ich?

Warum gibt es Menschen, die mich verletzen können... obwohl ich sie hasse?
Warum würde ich für diese Menschen trotzdem sterben?
Aus Liebe?
Aus Hass?
Gibt es Liebe?
Gibt es Hass?
Oder sind es Gefühle, die die Menschen haben, weil sie sie haben WOLLEN?

Naja, ich stelle mir das ganz anders vor. Gefühle sind kontrollierbar, aber niemand kontrolliert sie, weil man es insgeheim genießt, ihnen ausgesetzt zu sein.

Ich will weinen, lachen, schreien, nichts unterdrücken.

Alle Gefühle enden und Liebe und Hass. Sie fügen sich zusammen und werden eins.

Liebe <--> Hass

Glück<--> Wut
Freude <-->Trauer
Sympathie/ Zuneigung <--> Enttäuschung
Vertrauen <-->Verletzlichkeit
Schwäche <----?----> Schwäche

Wie ist das mit der Schwäche?
Vor einem Menschen Schwach zu sein... ein Zeichen tiefer Zuneigung, wenn nicht sogar schon Liebe.
Doch wenn ein Mensch dich später wegen dieser Schwäche verurteilt... wird daraus nicht HASS?

So wird also aus Liebe Hass...
Du bist verletzt, enttäuscht, traurig, wütend, fühlst dich verraten, wie ins Gesicht geschlagen... man hat deine Schwäche erkannt und ausgenutzt.
Was bleibt dir also noch übrig?

Und wenn deine Liebe tiefer geht?
Dein Stolz verbietet dir zu lieben, also hasst du. Doch du kannst nicht hasseb, denn du liebst...

Du bist zerrissen, es ist ein Teufelskreis, aus dem du nicht wieder herrauskommst. Wäre nicht Gleichgültigkeit die Lösung? Das berühmte "grau" zwischen schwarz und weiß finden... alle Probleme würden sich auflösen.
Doch die Gleichgültigkeit lässt sich nicht halten... jedesmal, wenn du die Person siehst, fühlst du wieder die Liebe, zeigst den Hass, musst deine Wut unterdrücken, denn du könntest der Person nicht ein Haar krümmen...

Und du weißt: Sie lacht über dich, denn sie kennt dich genau, sie weiß von deiner Verzweiflung, weil du Schwach warst vor ihr. und du hasst dich für deine Schwäche, und hier gibt es keine Liebe, die dich zurück hält...

Bestraf dich... und sei nie wieder Schwach... für dich gibt es keine Tränen.

cya

8.11.07 18:31


Black/White

Schwarz-Weiß, die Sichtweise, die dich zum gestörten Freak macht.
Schwarz darfst du nicht sehen, weil dich das depressiv macht. Und du hasst. Du willst einfach nur zerstören.

Dann kommt der Wechsel und du siehst weiß. Doch auch das darfst du nicht. Es wirkt wie Drogen - du überschätzt dich selbst, du überschätzt andere, du machst dich abhängig. Es ist absolute Liebe, Liebe bis in den Tod.

"Das Grau finden", dass ist genau das Richtige für dich, sagen diejenigen, die dir helfen wollen/sollen.
Doch was ist das Grau?
Was ist das Zwischending zwischen Liebe und Hass?
Es ist wie das Zwischending von Laugen und Säuren: Neutral.
Gleichgültigkeit. Es gleicht sich aus.

Doch was ist daran so erstrebenswert? Es ist doch ein emotionsloses Leben. Du hast an nichts Interesse und gehst mit geschlossenen Augen. Wenn das wirklich die Lösung ist, richten wir uns damit nicht selbst zu Grunde? Wenn alle einfach laufen lassen, was ist dann mit unserer Welt. Sie verrottet. Sie ist doch schon am Ende!
(Uuuh... die Welt ist so GRAU... welch Ironie^^)

Nein, das Grau ist nichts für mich, danke. Ich zerreiße mich lieber ein bisschen, das bringt wenigstens Leben in die Bude...

Vergiss nicht: Es geht ums Überleben

cya

12.11.07 17:29


Absolutly Loved

Die absolute Liebe wird mir zum Verhängnis. Denn ich werde absolut geliebt, und es zerstört nicht nur mich. Es zerstört vor allem M.... und ich bin unfähig, sie aufzuhalten. Ich will das doch nicht! Ich will frei sein... ohne andere zu verletzen, ohne Vorwürfe zu bekommen, ohne Bedingungen.

Doch nein... es ist absolute Liebe , und sie bindet. Denn absolute Liebe = Tod. Vor allem wenn sie nicht erwiedert wird.

Absolute Liebe setzt keine Grenzen. Ich kann machen, was ich will. Doch ich enttäusche damit, ich töte Gefühle. Das ist schlimmer als alles, was ich mir selbst antun kann.

Doch jeder Vorwurf, den sie mir macht, fällt auf sie selbst zurück. Ich kann machen was ich will. Nach der Enttäuschung, nach der Predigt, gibt sie sich die Schuld.

Sie ist nicht schuldig. Sie ist nicht alles in meinem Leben. Doch ich kann es ihr doch nicht sagen, oder? Denn absolute Liebe muss mit absoluter Liebe erwiedert werden, sonst ist sie = Tod.

Es gibt keinen Ausweg. Wie immer bleibt doch alles bein alten. Denn sie kann sich entschuldigen, sie kann sagen dass sie sich ändert. Doch sie schafft es nicht. Sie ist besessen, sie liebt absolut. Liebe macht blind, absolute Liebe macht blind und taub. Liebe ohne Rücksicht. Liebe als unheilbare Krankheit.

Ist DAS noch Liebe? 

20.11.07 20:15


Innocent

Was ist so schwierig daran, den Kern einer Sache zu treffen?
Ja, ich will mich ändern, ich will einmal in meinem Leben akzeptiert werden. Doch das kann ich niemals sagen, denn niemand WEIß, dass mich niemand akzeptiert. Wie groß ist dann die Überraschung es zu erfahren?

Ich bin nicht immer zu agressiv. Nicht bei denen die mich akzeptieren sollen. Doch sie sind es die mich agressiv machen. Nur bei ihnen darf ich es nicht zeigen.

Ich verletze M. damit. Sie weiß nicht warum ich so bin, denn sie ist unschuldig. Sie war es nicht. Wem soll ich es sagen? Was soll ich tun? Ich bin hilflos, machtlos. Es ist ausweglos. Kein Lichtblick am Ende des schwarzen Tunnels, den ich immer weiter gehen muss...

Die Unschuldigen sind immer die Opfer, denn sie wehren sich nicht. Sie haben keine Waffen, sie können sich nicht verteidigen. Sie sind nur verletzt. Schwer verletzt, sodass sie sie nicht einmal bewegen können. Sie können nicht weglaufen, also bleiben sie. Sie bluten vor sich hin, weil sie nicht bitten wollen. Bitten macht schuldig. Du stehst in jemandes Schuld. Ruhig und unbeweglich - zutiefst verletzt. Das sind die Unschuldigen. 

ICH KANN NICHT MEHR!
Ich bin böse. Ich nutze sie aus und wo bleibt meine Strafe?
Zerstört mich, schlagt mich, hasst mich, ich darf es nicht. Das dafr ich der Unschuld nicht auch noch antun.

Blut soll fließen. Aber die Unschuld ist schwer verletzt, sie kann nicht mehr verletzen. Ich sollte bestraft werden. Das ist meine Schuld. Wie ich mich hasse. 

26.11.07 16:56





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